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Urlaube
Kurzreisen
Neapel und Amalfiküste

Vom 20.09.06 bis 27.09.06 machte wir Urlaub in Neapel und an der Amalfiküste.

Unterkunft: B&B “Fiori die Napoli” Die Zimmer sind sauber und liebevoll ausgemalt. Die Schallschutzfenster sind ein Segen. Die Pension ist mitten im historischen quartiere spagnolo. Die Einkäufe und die Post werden dort tatsächlich an einer langen Schnur durch den Innenhof in den 4. Stock hochgezogen. Allerdings müssen die Pensionsgäste die Treppen zu Fuß hoch gehen. Es gibt keinen Lift. Uns erschien das Viertel sehr ruhig und sicher. Dort leben mehr die einfacheren Neapolitaner und es wirkt nachbarschaftlich und original. Die Vermieter haben auch Tipps für kleine Lokale, wo es für wenig Geld leckere Hausmannskost gibt - ohne Speisekarte oder Tischdecken. [Nach unserem Besuch haben wir durch das Buch Gomorra gelernt, dass dort eine Hochburg der Camorra ist. In wie weit das den Touristen tangiert, muss jeder selbst entscheiden.]

An Sehenswürdigkeiten hat uns beeindruckt:

  • S. Lorenzo Maggiore an der Tribunalstraße mit dem weitläufigen römischen Einkaufszentrum im Untergeschoß
  • Krippengasse S. Gregorio Armeno, wo wir einiges für unser Terrarium gefunden haben
  • Capella San Severo. Dieses Kirchlein ist schwer zu finden. Nicht aufgeben! Bemerkenswert sind vor allem 3 Plastiken: 1 Jesus, 1 Frau mit Tuch und 1 Mann mit Netz. Unglaublich feine Arbeiten - falls sie überhaupt gemeisselt sind.
  • Castel St’Elmo (mit der Zahnradbahn Funicolare zu erreichen), um die Aussicht zu bewundern
  • Mit dem 140er Bus bis Posillipo zum Restaurant Reginella nahe dem Piazza S.Luigi. Sehr schönes Fischlokal.

22.09.06

Mit der Fähre ging es nach Positano. Bei schönem Wetter gibt es nichts schöneres, als mit dem Boot an der Amalfiküste vorbeizuschippern. Nachdem die Koffer den steilen Hang hochgezerrt waren bis zur Bushaltestelle ging es nach Praiano. Ganz am Ortsausgang oberhalb der Disco “Africa” liegt das Hotel “La Perla”. Dort hat es uns sehr gut gefallen. Insbesondere sind dort ein paar “Strände” an der Steilküste rasch zu erreichen. Alle Liegeplätze sind dort in den Fels gehauen oder auf Betonplattformen. In den Fels gegraben gleich unterhalb des Hotels gibt es einige Lokale:

  • Das Lokal “Open Gate” and er Via Roma 38 bot guten Fisch und leckeren Lacryma Christi-Wein vom Vesuv.
  • Das Lokal “Pirate” war super.
  • Das Lokal “Paradiso” ist noch netter, besser, billiger, als der “Pirate”. Wir haben den prima Falanghina-Wein getrunken.

Man kann am Meer entlang noch weiterlaufen in eine schmale Schlucht, in der einige Lokale und Fischerhütten liegen: Praiano Marina Sehr idyllisch.

  • Das Lokal “Alfonso” dort (in 84010 Furore (Salerno)) war etwas überfordert.

In 20 Minuten ist man mit dem SITA-Bus in Amalfi. Der Dom ist bemerkenswert. Hat einige arabische Elemente - die aber lange nicht so kunstvoll sind, wie in Marokko. Das Museum zeugt von der glorreichen Zeit, als dieses Fischerstädtchen zu den 4 mächtigsten Städten des Mittelmeeres zählte.
Der Führer hat von einem Büttenschöpfer berichtet. Nach langem Suchen und einigen Diskussionen mit Nachbarn brachten wir in Erfahrung: Der gute Mann ist mittlerweile in Rente. Zum Trost sind wir in eine Limoncello-Manufaktur.
Sehr gut war das alte Werftgewölbe - mehr als 15 Minuten Zeit muß man aber nicht dafür einplanen.

26.09.06

Wer mit der Fähre nach Positano kommt, sollte vor der Rückfahrt bei der Fährgesellschaft anrufen, ob sie überhaupt fahren. Bei leichtem Wellengang fahren die nämlich nicht (vielleicht ist es auch nur eine Ausrede, weil Ende September zu wenig Fahrgäste aufkreuzen). Wir mußten unsere Koffer wieder hochtragen zum SITA-Bus, der uns nach Sorrent brachte, wo wir mit der S-Bahn (“Circumvesuviana”) bis Neapel fuhren.

27.09.09

Mit Bus und Cicumvesuviana ging’s nach Herkulaneum. Leider ist diese Anlage miserabel beschildert und es gibt weder Führungen, noch Audio-Guides. Schon beeindruckend - aber irgendwie auch nervig.

Mit der Metro ging’s zum Archäologischen Museum mit tollen Exponaten, die aber alle gleich gar nicht beschriftet sind. Dieses “Museum” ist eigentlich ein öffentlich zugängliches Depot. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert ist aber schön.

Abends ging es dann zum Flughafen und wieder heim.

von Uli & Petra Bähr, geändert am 31.12.2015.
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