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Rabat-Mdina_04728.08.10: Erst um 22:15 Uhr sind wir in Luqa bei Valetta gelandet - aber schon 20 Minuten später hat unser Taxi am Hotel Point de Vue in Rabat gehalten. (In Malta zahlt man Taxi-Festpreise zu den wichtigen Zielen vorab!)
Noch am späten Abend sind wir durch magischen Gassen von Medina gelaufen. Nachts wirken die barocken Palästenaus gelben Muschelkalk geradezu magisch! Schwer beeindruckt haben wir den Abend bei einem Wein auf der Stadtmauer ausklingen lassen.In Rabat auf Malta übernachteten wir im Hotel Point de Vue.

29.08.10: Unser Hotel genau zwischen Rabat und Mdina hat sich als gute Wahl erwiesen. Nach dem Frühstück sind wir die Route in der Medina von gestern noch einmal abgelaufen: Diesmal bei Sonne, randvoll mit Touristen und Trubel (aber alles im erträglichen Rahmen)
. Im Palazzo Falson haben wir die Schätze des früheren Besitzers in seinem schönen Palast bewundert; Ein Privathaus eines reichen Antiquitätenliebhabers - zwischen kurios und prächtig. Mittag gab es im wunderschönen Innenhof des noblen Xara Palace Hotels, wo es sehr schön war.Ambiente und Speisen haben über eklatanten Mängel beim Service hinwegsehen lassen. Darauf zur St. Pauls-Kirche und ihrer weitläufigen, mehrstöckigen unterirdischen Katakombenanlage. Dort war es warm, feucht und stickig - aber interessant.
Abends haben wir im Restaurant Bachus im ehemaligen Pulverkeller einer Festungsschanze gegegessen.

HagarQim_Mnajdra_036

Dingli_Klippen_014

GharLapsi_RestaurantBlueCreek_00130.08.10: Per Taxi sind zur steinzeitlichen Anlage Hagar Qim: Eine Art Stonehenge aus der Ötzizeit mit vielen Zimmern. Ein paar hundert Meter weiter die noch besser erhaltene Kultstätte Mnajdra. Vom dem großen weißen Schutzdach hat man zudem wunderbare Ausblicke auf die Steilküste und das Meer.Von dort sind wir die Küste entlang gewandert: Am Walter-Congreve-Denkmal vorbei, die Klimmen runter bis Ghar Lapsi .zum edlen Lokal “Blue Creek”. Für uns Wanderer als einzige Gäste wurde extra die Klimaanlage angeworfen .Das Lokal entpuppte sich als exzellentes Restaurant mit einigem Anspruch. Von der Terrasse aus hat man einen phantastischen Blick tief runter auf die idyllische kleine Hafenbucht mit glasklarem Wasser.
Dann weiter an einem Steinbruch vorbei durch staubige Felder und Weingärten. Man sah Häuser in Felshöhlen. Bis wir schließlich die enorm hohen Dingli-Klippen erreichten mit ihrem tollen Ausblick erreichten. Dort war es extrem stürmisch. Mit dem 81er-Bus waren in dann in 5 Minuten für ein paar Cent wieder zurück in Rabat.
Abends haben wir im Lokal Medina im windstillen Innenhof gegessen.

Rabat_St.PaulKatakombe_016

31.08.10: Zu Fuß sind wir nach Rabat zur St. Agatha-Katakombe, wo der Chefarchäologe selbst führte. Wir haben nur einen kleinen Teil der riesen unterirdischen Anlage gesehen. Aber immerhin unverblaßte Fresken aus dem 13. Jahrhundert, eine Kapelle von 400 n. Chr. und überall Skelette in den Grabnischen. Verglichen mit der St.-Pauls -Katakombe ist die St.-Agatha-Katakombe ganz klar die interessantere. Durch die schmaleren und niedrigeren Gänge ist sie auch labyrinthiger. Ein kruschiges Sammelsuriumsmuseum (nicht wirklich nach neuester Museumsdidkatik gestaltet) gibt es noch obendrein.
Dwejra-Lines_Weg-von-Mdina_002Daraufhin sind wir zu einer 4-Stunden-Wanderung aufgebrochen: Durch die ausgetrockneten Chadwick-Lakes zur Bingemma-Kapelle . Von dort hat man einen enormen Weitblick über Mgarr und Zabbiegh bis zur “Golden Bay”. An Felsengräbern vorbei haben wir die geheimnisvollen Car-Ruts gesehen: Etliche parallele Linien im Fels. Eine der Theorien besagt, daß Steinblöcke aus Steinbrüchen zum Transport auf Stangen befestigt wurden und so über den Boden geschleift wurden. Der spezielle Muschelkalk gibt dann bei starkem Regen so nach, daß deutliche Rillen entstehen.). Unterhalb der Kapelle sieht man viele Begrägniskammern im Feld.
Zudem sieht man dort sehr gut die “Victoria Line” bzw. “Dwejra Line”: Ein großer Mauerzug der Engländer vom Ende des 19. Jhd., der die Insel von Ost nach West überzieht.
Über diese Limesmauer ging es dann zurück über Feldwege zum Hotel.
Abends haben wir dann im Lokal Ciappetti gegessen (günstig und sehr gut) und später noch Nachtaufnahmen in Medina gemacht.

von Uli & Petra Bähr, geändert am 31.12.2015.
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