Gozo
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01.09.10: Per Taxi zur Fähre nach Gozo. Die Ferienhausagentur hat uns an der Fähre abgeholt und zum Ferienhaus in Victoria gebracht. Wir hatten Glück: Wegen eines technischen Defekts im eigentlich gebuchten Ferienhaus haben wir einen Upgrade erhalten - und was für einen Upgrade! 3 Schlafzimmer, 3 Bäder, eigener Pool, alles riesig.
Abends sind wir gleich in ein Einkaufszentrum gefahren mit unserem Mietwagen und haben dann gekocht.

Gozo_Masalforn_Küste_Tür_033

02.09.10: Nach Marsalforn zur Tauchbasis (und Tauchausflug buchen). Weiter an der Küste entlang an Xwieni Bay und Salinen vorbei zum Wied il Gasri-Fjord. Dabei haben wir die bemerkenswerten weißen glatten Küstenfelsen bestaunt und die vielen Betonbecken der Salinen. Am Fjord haben wir in einer Nische der Felsküste gelegen, haben gelesen, sind geschwommen und geschnorchelt. Versteckt und idyllisch.
Nachmittags an unserem Pool und abends gegrillt.

Gozo_Nadur_San-Blas-Bay_Strand_004

03.09.10: Bei bewölktem Himmel die Zitadelle von Victoria besichtigt: eine ordentliche Festung. Dann noch ein wenig durch die Altstadt geschlendert. Nachmittags ist Ulis Tauchen gefahren zum “Azure Window” an der Dwejra Bay: Am “Azure Window” gings abwärts in einem Meerespool, unten an einem Loch raus, dann durch einen Kamin hoch, in eine dunkle Höhle und genau dann kam die Sonne raus und überflutete alles mit blauem Licht. Wirklich beeindruckend. Ein Traum! Einer der genialsten Tauchspots überhaupt.
Abends zum Weinfest nach Nadur: Die einzige Kellerei Gozos hat für ihre zig Weinmarken diverse Stände aufgebaut. Mit dem einmal gekauften Glas konnte man sich dann kostenfrei durchkosten. Auf der Heimfahrt sind wir noch in das Marienfest von Xaghra gestolpert. Die ganze Stadt ist unglaublich aufwändig und kitschig und überbordend dekoriert, aber dafür schon wieder sehenswert.. Eine große Menschenmasse lauschte am Kirchplatz einem symphonischen Blasorchester.

Gozo_Mgarr-Ix-Ini_00604.09.10: Nach Xaghra zum Ggantija-Tempel, dem ältesten Gebäude der Welt mit freistehenden Mauern. Klein, aber fein.Zum Glück waren wir vor den Bussen da und hatten die Anlage für uns. Anschließend haben wir uns noch einmal die Xaghra-Innenstadt bei Tag angesehen inkl. der überladen dekorierten Kirche.
Mittags zur Mgarr-Ix-Xini-Bucht. Die Strecke dahin über winzige Landsträßchen war ein Abenteuer. Nicht leicht zu finden, ab nach einigen Irrungen wurde wir mit einer sehr schönen Bucht und einem leckeren Fischessen belohnt. Dort gab es dann Lampukifisch.

Ulis ist dann noch Tauchen gegangen bei Ix-Xatt l’Ahmar beim Fort Chambray neben Mgarr.Das war nicht so aufregend (die Wracks dort waren mir zu tief).

05.09.10: Nach San Lawrenz zum Dwejra Point mit “Azure Window” (wo Uli schon beim Tauchen war). Wir haben viel photographiert . Dann quer über die ganze Insel über Nadur zur San-Blas-Bay . Nach langem Fußmarsch zur Bucht mit goldbraunem Sand zwischen dunklen Felsen - malerisch! Dazu eine Bar. Perfekt.
Um 6 Uhr abends hat es kräftig gerumst. Da ist die älteste Feuerwerksfabrik Gozos explodiert. Den Rest des abends haben wir ständig die Hubschrauber gehört, was uns gehörig besorgt hat.
Abends wieder im Ferienhaus gegrillt.

Gozo_San-Lawrenz_Dwejra-Point_Azure-Window_Petra_039

06.09.10: Nur faul am Pool

07.09.10: Wir haben unser Ferienhaus aufgegeben und sind mit der Fähre und dem Bus nach Valetta. Dort mußten wir unsere Koffer weit tragen zu einem einfachen Hotel. Sofort Valetta besichtigt: St. John’s Co-Cathedral. Riesig, Gold, Gold, Gold. Wer einmal absolute Pracht erleben will - da gibt es sie! Die reine Fülle an Marmor, Gold, Putten, Wappen etc. Am ehesten erinnert es an die Kathedrale von Quito. Auch 2 Caravaggio-Gemälde kann man besichtigen.
Durch das sehr, sehr kleine archäologische Museum sind wir gestürmt. Es ist zwar ganz nett, aber insgesamt enttäuschend dünn, wenn man bedenkt, was die Insel archäologisch zu bieten hat.
Anschließend sind wir durch das Schachbrett der Straßen bergauf und bergab gezogen. Auch durch die Lower-Baraka-Garden. So nett die Stadt ist - richtig Flair haben wir nicht verspürt.
Abends sind wir dann zur “Waterfront” und haben maltesisch gegessen: Schweinerollbraten und Grouper-Fisch. Vor dem Hotel sind wir noch in einer Weinbar mitten auf dem Weg hängen geblieben.

08.09.10: Wegen eines Feiertags konnten wir eigentlich nur durch die ausgestorbene Stadt bummeln. Zu unserem Erstaunen war aber der Großmeisterpalast offen. Also sind wir durch die Prachträume gebummelt und haben am Ende mindestens so viel Zeit in der beeindruckenden Waffenkammer verbracht.
Bis unsere Fähre nach Sizilien ging hatten wir noch Zeit. Wir haben noch mal an der Waterfront gegessen und den Kreuzfahrtschiffen zugesehen. Dann vom Hotelbalkon die Ruderboot-Regatta angesehen im Hafen.
Schließlich zur Fähre nach Pozallo auf Sizilien. Die Fähre ähnelte stark einem Flugzeug. Sehr angenehm erreichten wir so Pozzallo.
Der sehr engagierte Besitzer unserer wunderbaren B&B-Pension hat uns am Hafen abgeholt, da die Mietwagenstation schon zu hatte. Unser B&B war ein Volltreffer. Die Besitzer kümmern sich rührend um alles. Wir würden da gerne länger bleiben - hätten wir noch Pläne. Abends haben wir auf dem Weg zum Strand eine (zu Recht) sehr beliebte Eisdiele entdeckt. Pozzallo scheint ein wirklich netter, typisch italienischer Familienbadeort zu sein.

von Uli & Petra Bähr, geändert am 31.12.2015.
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