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Wir haben uns einen Audio-Guide genommen. Der war - zumindest am Anfang - ausgesprochen lehrreich.

Wieder an Land haben wir gleich Einwanderer gespielt und in einer irischen Kneipe Pastrami-Sandwiches gegessen.

Das Börsenklima hatte sich vor unserem Besuch sehr abgekühlt und das konnten wir bei unseren Streifzügen durch den Financial District hautnah spüren: Es war bitter kalt und zwischen den Hochhäusern pfiff ein unangenehmer Wind. Eine Weile haben wir uns von Bankenlobby zu Bankenlobby vorgekämpft. Als uns auch in der Trinity Church nicht mehr richtig warm wurde, haben wir kapituliert und wir sind ins Hotel.
Abends sind wir durchs extrem weihnachtlich dekorierte Little Italy und dann zum Essen im Chinesenviertel in der Canal Street. Es gab gedämpftes Hackfleisch mit püriertem Salzfisch (schmeckte deutlich besser, als es roch) und etwas zähe, aber würzige Meeresschnecken.
20.11.08
Mit der U-Bahn sind wir nach Brooklyn und dann zu Fuß über die Brooklyn-Bridge zurück. Morgens ist die Skyline dann schön beleuchtet.

Bei der Townhall sind wir daraufhin in die Dreharbeiten zu “Law & Order” gestolpert.
Von dort weiter zum Central Park, der aber im Winter nicht so aufregend ist. Gleich daneben ist das MoMA (Museum of Modern Art), wo es eine schöne Van-Gogh-Ausstellung gab. Insgesamt war das Museum deutlich kleiner als erwartet - aber bestückt mit sehr bekannten Gemälden.

Abends kam ein besonderes Schmankerl: Das japanische Lokal “En”: Ein riesen Raum, wunderschön dekoriert. Zu einem umfangreichen, super leckeren Menü haben wir eine Flasche fruchtigen Sake getrunken.
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