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01.12.08
Schon sehr früh ging unser Flieger nach Nassau. Erstaunlich wieviele Pakete Küchentücher, Kühlschränke, Taschen, Spielzeuggroßkartons etc. in ein Flugzeug passen - noch dazu da (fast) alle Bahamaer ein mächtiges Gewichtsproblem haben. Unser Hotel (das British Colonial Hilton) war grandios. So edel waren wir noch nie untergrebracht. Das war auch der einzige Trost, da es prompt anfing zu schütten - zur großen Freude der Einwohner Nassaus.
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02.12.08
Am Strand war sonnig - aber etwas windig und kühl. So sind wir durch das weihnachtlich geschmückte Nassau geschlendert und haben bald jedes Lokal und jede Bar gekannt. Um 9 Uhr fluteten die Kreuzfahrtgäste den Ort, um 16 Uhr tuteten die Schiffe und schlagartig leerte sich der Ort fast komplett. Abends spielte eine Blaskapelle in malerischen alten englischen Uniformen Weihnachtslieder am zentralen Platz.
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03.12.08
Auf dem Weg zum Tauchen machte Uli halt am Parkplatz des Atlantis-Hotels (immerhin) und fuhr an einigen Yachten und Villen vorbei. Das hatte schon ein wenig James-Bond-Flair. Tauchen lohnt vor Nassau! Es gibt eine Fülle von Fischen. Abends haben wir gleich Fisch gegessen. Natürlich nicht selbst gefangen.
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04.12.08
Wir haben heute nur faul am Strand gelümmelt. Da war es auch wieder schön warm.
Abends ging es zurück nach Miami in ein fürchterliches einfaches Hotel. Der Kontrast war schon schockierend. Aber wir waren froh überhaupt in Miami zu sein. Denn wir hatten über das Internet einen Flug gebucht und vor Ort bei der Fluglinie bestätigt bekommen, der sich als “Dummy”-Flug entpuppte; den gab es gar nicht. Zum Glück war in einer anderen Maschine noch etwas Platz.
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05.12.08
Wir hatten noch viel Zeit vor dem Rückflug nach Deutschland. Also haben wir spontan ein Auto gemietet und haben uns Coral Gables angesehen. Wir sind durch das Rathaus und das Luxushotel Biltmore gestiefelt. Dazu noch meilenweise Straßen abgefahren. Schließlich noch zum “Viszcaya”-Ferienhaus, das sich ein reicher Geschäftsmann 1920 bauen ließ. Eigentlich war es sehr geschmackvoll - aber ein gotisches Tafelbild durchzusägen, um es als Klapptür für die Hausorgel zu verwenden erschien uns doch schockierend barbarisch.
Dann ging es endgültig heim und wir mußten uns erst mal wieder an Schnee gewöhnen.
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